Sie sind hier: Startseite » ISEK – Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept
Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) ist der zentrale strategische Leitfaden für die zukünftige Entwicklung des Marktes Garmisch‑Partenkirchen. Es wurde vom Marktgemeinderat mehrheitlich beschlossen und bildet die Grundlage für eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Ortsentwicklung. Das Konzept kann über den untenstehenden Link eingesehen werden. Aufgrund der Dateigröße kann der Download je nach Internetanschluss einige Sekunden dauern. Der vollständige Anhang ist zudem im Rathaus, Bürgermeisterbüro (Zimmer 1.13), öffentlich einsehbar.
Der Marktgemeinderat von Garmisch‑Partenkirchen hat am 21.09.2016 beschlossen, im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderprogramms (Militärkonversion) vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 BauGB durchzuführen. Im Mai 2017 wurde ein interdisziplinäres Team unter Leitung der Architekten und Stadtplaner Koch+Partner mit der Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts beauftragt. Die Beauftragung basiert auf dem Beschluss des Marktgemeinderats vom 03.05.2017. Ziel war es, die Ergebnisse des Gemeindeentwicklungsprogramms aus dem Jahr 1998 mit seinen Leitvorstellungen an die aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen und fortzuschreiben.
Das ISEK ist eine fachübergreifende, langfristig ausgerichtete Planung für den gesamten Ortsbereich von Garmisch‑Partenkirchen. Es dient als fundierter Orientierungsrahmen für eine zielgerichtete und nachhaltige Entwicklung des Gemeindegebiets und bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen.
Das Konzept ist ein informelles, ziel- und umsetzungsorientiertes strategisches Steuerungsinstrument. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt soziale, städtebauliche, kulturelle, ökonomische und ökologische Handlungsfelder. Auf dieser Basis entwickelt das ISEK konkrete, gebietsbezogene und lösungsorientierte Maßnahmenempfehlungen – einschließlich Priorisierung sowie Kosten- und Finanzierungsübersichten. Damit soll das ISEK künftig allen Beteiligten als Entscheidungshilfe dienen und ein gemeinsames, vernetztes Handeln der Akteure ermöglichen.
Voraussetzung für ein erfolgreiches ISEK ist die breite Unterstützung durch alle wesentlichen Akteure. Das Konzept ist das Ergebnis eines kooperativen Planungsprozesses, der unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Fachbereiche und Vereine sowie Mitgliedern des Marktgemeinderats durchgeführt wurde.
Die Erstellung des ISEK wird durch Zuwendungen aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm (Militärkonversion) unterstützt. Der Fördersatz beträgt 80 %. Zudem ist das ISEK eine wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in das Bund‑Länder‑Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West“, das die Umsetzung der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen fördert.
Ein Schwerpunkt des ISEK ist das General‑Abrams‑Gelände, eine ehemalige US‑Liegenschaft, die sich derzeit noch im Besitz des Bundes befindet.
Das interdisziplinäre Team
Das ISEK wurde von Koch+Partner unter Projektleitung der Stadtplanerin Astrid Eggensberger gemeinsam mit einem interdisziplinären Team erstellt. Beteiligt waren:
Das ISEK bildet gemeinsam mit der kommunalen Wärmeplanung (KWP) die strategische Grundlage für eine nachhaltige und klimabewusste Ortsentwicklung in Garmisch‑Partenkirchen. Während das ISEK die räumliche, soziale und städtebauliche Entwicklung betrachtet, untersucht die KWP die langfristige und klimafreundliche Wärmeversorgung im Gemeindegebiet. Beide Konzepte ergänzen sich und unterstützen die Zielsetzung, den Ort zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
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