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Der Marktgemeinderat hat sich am 24.09.2020 mit der Besetzung befasst sowie die Geschäftsordnung des Kulturbeirates für die kommende Sitzungsperiode 2020 -26 beschlossen.
Mithilfe des Kulturbeirats wird eine konzeptbasierte und beteiligungsorientierte Kulturpolitik für den Ort Garmisch-Partenkirchen angestrebt. Dazu gehören die Angabe und Begründung der Förderziele, die Bestimmung von Schwerpunkten, Handlungsfeldern und Maßnahmen zur Erreichung der Ziele, Verfahren der Erfolgskontrolle und Instrumente zur Fortschreibung und Weiterentwicklung. In diesem Zusammenhang wirkt der Beirat und versteht sich als Gegenstand strukturierter Diskurs- und Beteiligungsverfahren.
Der Kulturbeirat berät als unabhängiges Expertengremium den Marktgemeinderat in kulturellen Fragen, insbesondere innerhalb des Förderverfahrens und des kulturellen Leitbildprozesses des Ortes. Er begutachtet Vorhaben von kultureller Bedeutung, um durch fachlich kompetente Empfehlungen eine Entscheidungsgrundlage zu gewinnen.
Die Fachkraft für Kultur moderiert und leitet die Sitzungen. Entsprechende Anfragen politischer VertreterInnen oder anderer Akteute leitet sie an das Gremium weiter. Die 1. Bürgermeisterin lädt mit entsprechender Tagesordnung zu den Sitzungen ein.
-Franz Birkner (Film & Medien) lehrte Film und Fotografie an der Hochschule München und kuratierte zahlreiche Ausstellungen und Film-Festivals, ist Mitglied diverser Film-Jurys, aktuell in der Jury des Human Rights Film Awards „Unlimited Hope“ der Fritz Bauer-Stiftung. Er war bereits in der vergangenen Sitzungsperiode Mitglied des Kulturbeirates.
-Helmut Kröll (Musik) ist ehemaliger Leiter der Musikschule Garmisch-Partenkirchen e.V.
-Dr. Alois Maderspacher (Erinnerungskultur, kulturelles Erbe) ist Historiker. Er hat Geschichte, Englisch und Jura in München, Edinburgh sowie Cambridge studiert. Als Betriebsleiter bei den Städtischen Friedhöfen München verantwortet er unter anderem auch die Bewahrung der historischen Friedhöfe, Ehrenmale und Gedenkstätten.
-Dr. Floriana Seifert (Darstellende Kunst) ist Theaterwissenschaftlerin und war im Theaterbereich tätig, führte Regie und hat viele Jahre für das Münchner Künstlerhaus gearbeitet. Zudem war sie von 2011-2015 beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen tätig. Seit 2015 war sie mit der Arbeit am Archiv des Michael-Ende-Nachlasses betraut und arbeitete für die Autoren- und Verlagsagentur AVA international. Ihr Schwerpunktthema ist Michael Ende.
-Veronika Rusch (Literatur) ist freischaffende Autorin und Juristin. Sie arbeitete als Rechtsanwältin in München und Garmisch-Partenkirchen, sowie in Italien, bevor sie sich ab 2014 ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane erscheinen bei Piper, Rowohlt und Goldmann/RandomHouse.
-Andreas Mittermeier (Soziokultur, Kulturelle Bildung, Jugendkultur) ist diplomierter Schauspieler, spielt unter anderem im Tiroler Landestheater Innsbruck, Landestheater Rudolstadt, Volkstheater Bautzen und bei den Vereinigten Bühnen Bozen. Ist künstlerischer Leiter der Theatergruppe Creme Frech e. V.
-Dr. Constanze Werner (Bildende Kunst & Bräuche und lebendige Traditionspflege) ist Historikerin und leitet das Oberammergau Museum sowie das Museum Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen. Sie war bereits in der vergangenen Sitzungsperiode Mitglied des Kulturbeirats.
11.02.2025, 18 Uhr, Besprechungsraum, Rathaus
18.03.2025, 17 Uhr, Besprechungsraum, Rathaus
Das Kulturbüro des Marktes Garmisch-Partenkirchen ist Ansprech- und Kooperationspartner für Kunst- und Kulturschaffende sowie für Akteure der Freien Kulturszene im Marlt Garmisch-Partenkirchen. Es fördert und berät Künstler und Vereine, initiiert kulturelle Kooperationen und trägt mit einem eigenen Veranstaltungsprogramm zu einem breit gefächerten und diversen Kulturangebot bei.
Die Arbeit des Kulturbüros gliedert sich in folgende Arbeitsbereiche:
Weiteres:
– Kulturförderung (Kulturfachliche Prüfung und Bewertung von Anträgen oder Anfragen) nach den vorläufigen Richtlinien zur Unterstützung der Kulturarbeit
– Umsetzung Kulturentwicklungsplan / Kulturelles Leitbild
– Koordination von Kulturprojekten und -veranstaltungen (GAP.beinand, Hermann Levi, ZAMMA 2019)
– Zusammenarbeit mit Garmisch-Partenkirchen Tourismus bei der Erstellung kulturtouristischer Angebote
– Zusammenarbeit Gapa Kultur gGmbH
– Zusammenarbeit mit dem Richard-Strauss-Institut
– Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum
– Ansprechpartnerin für Kulturschaffende vor Ort
– Ansprechpartnerin Archiv „Michael und Edgar Ende“ aus der Sammlung Roman Hocke im Kurhaus Garmisch
– Ansprechpartnerin für die Mitglieder des Kulturbeirates
– Mitgliedschaft: „Stadtkultur – Netzwerk bayerischer Städte e. V.“ (Weiterbildung, Vernetzung, weitere Förderprogramme für örtliche Akteure möglich)
„Unsere kulturelle Landschaft prägt wie die Natur, die Erholung und der Sport den Markt Garmisch-Partenkirchen. Wir bieten unseren Bürger*innen und unseren Besucher*innen ein vielfältiges Angebot. Bräuche und lebendige Traditionspflege sowie unsere Künstlerpersönlichkeiten, Michael Ende und Richard Strauss, bilden dabei die Basis unserer kulturell-künstlerischen Identität. Die Kooperation und die Vernetzung unter den Kulturakteuren sowie die zeitgemäße Vermittlung des kulturellen Angebots vor allem an jüngere Zielgruppen zeichnet unsere Kulturarbeit aus.“
Am 24. September 2020 wurde das Kulturelle Leitbild sowie der Kulturentwicklungsplan für den Markt Garmisch-Partenkirchen im Marktgemeidenrat verabschiedet.
An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei den örtlichen Kulturschaffenden, die im Rahmen von Einzelinterviews und einem Workshop maßgeblich an der Entstehung des Leitbilds beteiligt waren, bedanken. Unser Dank gilt auch den Experten der Agentur actori, die den Entwicklungsprozess professionell begleitet haben.
Die Verwaltung des Marktes Garmisch-Partenkirchen wird den Maßnahmenkatalog, der aus den Leitlinien, Zielen und Handlungsfeldern abgeleitet wurde, Zug um Zug umsetzen.
Auch wenn wir die traditionelle Brauchtumskultur und die Künstlerpersönlichkeiten Richard Strauss und Michael Ende als die drei wichtigsten Säulen unseres kulturellen Selbstverständnisses identifiziert haben, soll Kultur in Garmisch-Partenkirchen natürlich auch in Zukunft so vielfältig bleiben wie unser kulturelles Erbe und die Menschen, die hier leben. Auf Projekte der Jugendkultur wird ein besonderes Augenmerk gelegt.
(Garmisch-Partenkirchen, 14.10. 2020)
„Garmisch-Partenkirchen stellt eine attraktive vielfältige kulturelle Versorgung mit Angeboten aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen für die Breite der Bevölkerung sicher.“
„Die herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Michael Ende und Richard Strauss gehören zu dem kulturellen Erbe Garmisch-Partenkirchens. Sie bieten den Rahmen für Leuchtturmveranstaltungen mit regionaler und überregionaler Strahlkraft.“
„Vor dem Hintergrund der kulturellen Bildung und der identitätsstiftenden Wirkung werden Angebote für Kinder und Jugendliche gezielt unterstützt.
„Vor dem Hintergrund der kulturellen Bildung und der identitätsstiftenden Wirkung werden Angebote für Kinder und Jugendliche gezielt unterstützt.“
„Kulturelle Angebote werden verstärkt zeitgemäß (digital) kommuniziert. Hierbei wird besonderer Wert auf die Vermittlung an Kinder und Jugendliche gelegt.“
„Neben Natur, Erholung, Sport und Gesundheit soll Kultur als wesentlicher Eckpfeiler zur touristischen Profilierung Garmisch-Partenkirchens beitragen.“
„Die Kooperation und Vernetzung unter den Kultur und weiteren Akteuren (z. B. Bildungseinrichtungen) wird besonders unterstützt.“
„Der Markt Garmisch-Partenkirchen bietet professionelle Strukturen, um die Kulturakteure bei der Programmgestaltung, -durchführung, und -vermarktung aktiv zu unterstützen.“
„Der Markt stellt die Finanzierung und die Planungssicherheit für die kulturelle Grundversorgung sicher.“
Der Markt fördert aktiv neue Themen, die für die Zielgruppen Kinder/Jugend bzw. junge Erwachsene ansprechend sind. Zudem wird das Thema Michael Ende speziell gefördert.“
„Förderanfragen werden in einem professionellen und transparenten Prozess evaluiert und bearbeitet.“
Viele Kunstwerke verschiedener Maler und Bildhauer sind in Besitz des Marktes. Sie zieren die Wände des Rathauses, des Kurhauses und des Kongresshauses. Ob in den Büros oder in den Gängen – Landschaftsmalerei der Region, Porträts der Alt-Bürgermeister oder Werke von Edgar Ende sind zu entdecken. Prof. Carl Reiser (1877 in Partenkirchen, 1950 in Garmisch-Partenkirchen) oder Prof. Otto Hitzberger (1878 München, 1964 Garmisch-Partenkirchen) gehören zu den bekanntesten Künstlern des Ortes aus dem 19. Jahrhundert.
Das Partenkirchen Bauerntheater besteht seit über 120 Jahren und bietet jährlich ca. 40 Theateraufführungen für Einheimische und Gäste in Garmisch-Partenkirchen an.
Die vorhandenen Kulissen sind zum Teil noch aus dem Gründungsjahr 1892. Sie sind in ihrer Art einzigartig und unterstreichen den Charakter eines der ältesten Laienbühnen in Bayern.
Verfolgt man schriftliche Aufzeichnungen, so kann man erste Ansätze für das Theaterspiel in Partenkirchen im Jahr 1836 feststellen; nach mündlicher Überlieferung darf man diesbzüglich aber wohl ein ganzes Jahrhundert weiter zurückgehen. Sicher ist, dass 1869 die „Theatergesellschaft Klamm“ entstand, aus der schließlich – nach kurzer Unterbrechung- im Jahr 1892 das „Partenkirchner Bauerntheater“ hervorging.
Als Gründer muss Franz Hellweger angesehen werden, der von den Gründungsmitgliedern zum ersten Leiter bestimmt wurde und das Theater von 1892 bis 1909 führte. Ihm folgte Johann Rieger, der die Leitung bis zu seinem Tod im Jahre 1962 innehatte. Noch 1962 übernahm Günter Frischmann die Leitung und führte das Theater 24 Jahre lang bis zu seinem Tod. Zu seinem Nachfolger wurde Franz Porer gewählt, der von 1986 bis 2002 die Fäden in der Hand hielt. 2002 übernahm Anton Weinberger das Amt des Spielleiters. 2011 wurde Peter Maurer schließlich zum Leiters des Theaters gewählt.
Um zu verstehen, was über 125 Jahre Bauerntheater bedeuten, muss man sich wohl in jene Zeit zurück versetzen, da Partenkirchen nur ein kleiner Bauernort war. Das Theater wurde damals nicht des Geldes wegen gegründet, es entsprang vielmehr dem natürlichen Drang zum Spiel. Die Menschen standen im harten Lebenskampf und nach Feierabend traf man sich zum „Hoagartn“ auf der Hausbank oder es wurde geschnitzt oder „gespielt“.
Johann Rieger
Johann Rieger (1880 -1962) hat das Partenkirchen Bauerntheater mehr als 50 Jahre geleitet. Zwei Weltkriege, die Inflation sowie die Währungsreform galt es zu widerstehen. Das „Einheimische Bauerntheater Partenkirchen“ war das Lebenswerk von Johann Rieger.
Von Beginn an dokumentierte er akribisch die Geschehnisse und die Berichterstattung um das Theater.
Chronik Johann Rieger – Partenkirchner Bauerntheater
Die Chronik beginnt mit dem Vorläufer „Theatergesellschaft Klamm“ 1870. Das Werdenfelser Bauerntheater beginnt mit Johann Rieger 1909. Aus dem Werdenfelser Bauerntheater wird dann das Partenkirchner Bauerntheater.
Die 1. Bürgermeisterin, Elisabeth Koch freut sich, die Chronik allen Interessierten zugänglich zu machen.
Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:
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