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Mit Freunden feiern in Garmisch-Partenkirchen
„Momo“ – ist sicherlich eines der bekanntesten Werke von Michael Ende, der am 12. November 1929 in Garmisch-Partenkirchen geboren wurde und als Leuchtturm und Leitbild aus dem kulturellen Leben im Ort nicht wegzudenken ist. Die Erscheinung dieses Werks jährt sich 2023 zum fünfzigsten Mal. 1973 wurde „Momo“ veröffentlicht – und kurz danach zu einem der weltweit bekanntesten Kinderbüchern.
Der Markt Garmisch-Partenkirchen plant im Jahr 2023 gemeinsam mit den örtlichen Kulturschaffenden nun ein ganzes „Momo-Jahr 2023“. Hier soll das Werk Michael Endes anhand unterschiedlichster Kunst- und Kulturfelder in 12 Monaten und im Lichte der vier Jahreszeiten interpretiert werden. Hierbei geht es mehr um die Botschaft, als um ein großformatiges Festival. Es geht weniger um die Eventidee, sondern um feine, authentische und tiefgehende Momente bei den Veranstaltungen, welche über das ganze Jahr verteilt sind. Es geht um Zeit, Liebe, Achtsamkeit und Vergänglichkeit.
Die Idee ist, einen nachhaltigen ganzjährigen Effekt zu erzielen und den Ort mit seinen verschiedenen Kulturakteuren zu vernetzen sowie eine überregionale Strahlkraft zu erreichen – aber auch den Ort mit seinen Bürgerinnen und Bürgern für das Thema und das Werk Endes zu sensibilisieren.
Alle, die sich beteiligen oder zuschauen möchten, verstehen wir als „Freunde“, für die wir uns Zeit nehmen, um inne zu halten, in dieser komplexen und dynamischen Welt – um Zeit zu schenken und miteinander zu teilen. So ist es die Schlüsselfigur „Momo“, die die besondere Gabe des Zuhörens in sich trägt und mit ihren Freunden teilt.
Plakataktion und musikalische Lesung zum 93. Geburtstag von Michael Ende
Anlässlich des 93. Geburtstags, den der weltberühmte Schriftsteller Michael Ende (1929-1995) am 12. November gefeiert hätte, führt der Markt Garmisch-Partenkirchen die Plakataktion, die im Corona-Jahr 2020 ins Leben gerufen wurde, fort.
Die Plakate in fünf verschiedenen Farben mit ausgewählten Zitaten aus Michael Endes Werken, zieren für 14 Tage die Plakatwände in Garmisch-Partenkirchen. Sie sollen zur Auseinandersetzung mit seinem Leben und seinen Büchern anregen und Lust auf Kreativität machen.
Am 12. November um 20 Uhr findet zudem eine musikalische Lesung im Kleinen Theater statt. Gemeinsam mit Veronika Rusch und Dr. Floriana Seifert (beide Mitglieder im Kulturbeirat) entstand die Idee, eine Collage aus den weniger bekannten Gedichten und Balladen des Schriftstellers zu präsentieren. Eine Einladung an alle Interessierten, sich von der poetischen Erzählkraft Michael Endes verzaubern zu lassen.
Diese Aktionen sind eine kleine Würdigung, des Marktes Garmisch-Partenkirchen, der in seinem kulturellen Leitbild die fest verankerte Rolle Michael Endes im kulturellen Leben des Marktes bekräftigen möchte.
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2019 initiierte der Markt anlässlich des 90. Geburtstags von Michael Ende verschiedene Veranstaltungen, darunter eine Matinee in Zusammenarbeit mit dem Verein Phantastische Gesellschaft e. V. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es dann 2020 keine (Live-) Veranstaltungen zum Thema Michael Ende.
2021 konnten wieder im Rahmen des GAP.beinand Kulturfestes sowie beim „Alpenflimmern“-Autokino Veranstaltungen mit Michael Ende Bezug präsentiert werden.
2022 wurde ein zweitägiges Michael-Ende-Fest Anfang August von der Phantastischen Gesellschaft e.V. sowie im Juli seitens des Marktes eine Vorleseaktion für alle Grundschulklassen im Amphitheater „Lenchens Geheimnis“ realisiert.
Garmisch-Partenkirchen ist der Geburtsort von Michael Ende. Der Michael-Ende-Kurpark und verschiedene kulturelle Aktionen erinnern heute noch an den berühmten Sohn des Ortes.

Anlässlich des 92. Geburtstags, den der weltberühmte Schriftsteller Michael Ende (1929-1995) am 12. November gefeiert hätte, führt der Markt Garmisch-Partenkirchen die Plakataktion, die im Corona-Jahr 2020 ins Leben gerufen wurde, fort.
Die Plakate in fünf verschiedenen Farben mit ausgewählten Zitaten aus Michael Endes Werken, zieren für 14 Tage die Plakatwände in Garmisch-Partenkirchen. Sie sollen zur Auseinandersetzung mit seinem Leben und seinen Büchern anregen und Lust auf Kreativität machen.
Am 12. November um 20 Uhr findet zudem eine kostenfreie musikalische Lesung im Richard-Strauss-Institut statt. Gemeinsam mit Veronika Rusch und Dr. Floriana Seifert (beide Mitglieder im Kulturbeirat) entstand die Idee, eine Collage aus den weniger bekannten Gedichten und Balladen des Schriftstellers zu präsentieren. Eine Einladung an alle Interessierten, sich von der poetischen Erzählkraft Michael Endes verzaubern zu lassen.
Diese Aktionen sind coronabedingt eine kleine Würdigung, des Marktes Garmisch-Partenkirchen, der in seinem kulturellen Leitbild die fest verankerte Rolle Michael Endes im kulturellen Leben des Marktes bekräftigen möchte.
2019 initiierte der Markt anlässlich des 90. Geburtstags von Michael Ende verschiedene Veranstaltungen, darunter eine Matinee in Zusammenarbeit mit dem Verein Phantastische Gesellschaft e. V. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es dann 2020 keine (Live-) Veranstaltungen zum Thema Michael Ende.
2021 konnten wieder im Rahmen des GAP.beinand Kulturfestes sowie beim „Alpenflimmern“-Autokino Veranstaltungen mit Michael Ende Bezug präsentiert werden. Für das Jahr 2022 liegen dem Markt bereits neue Ideen der Phantastischen Gesellschaft e.V. für ein zweitägiges Michael-Ende-Fest Anfang August vor.
Garmisch-Partenkirchen ist der Geburtsort von Michael Ende. Der Michael-Ende-Kurpark und verschiedene kulturelle Aktionen erinnern heute noch an den berühmten Sohn des Ortes.
Anlässlich des 91. Geburtstags, den der weltberühmte Schriftsteller Michael Ende (1929-1995) am 12. November gefeiert hätte, hat der Markt Garmisch-Partenkirchen eine Plakataktion ins Leben gerufen, die zur Auseinandersetzung mit Endes Leben und Werk anregen sollen. Verschiedene Zitate aus Michael Endes Werken schmückten die Plakatwände im Ort und den umliegenden Gemeinden, parallel dazu gab es eine Social-Media-Kampagne auf Facebook @gapkultur. Außerdem haben wir ein Video produzieren lassen. Viel Freude beim Anschauen.
Diese Aktion ist eine coronabedingt kleine Würdigung, mit der der Markt Garmisch-Partenkirchen an die in seinem kulturellen Leitbild fest verankerte Rolle Michael Endes erinnern möchte. Im vergangenen Jahr hatte der Markt zum 90. Geburtstag verschiedene Veranstaltungen, darunter eine Matinee in Zusammenarbeit mit dem Verein Phantastischen Gesellschaft e. V. initiiert. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die für 2020 geplanten kulturellen (Live-) Veranstaltungen zum Thema Michael Ende leider nicht realisiert werden, für das Jahr 2021 werden aktuell jedoch schon erste Konzepte entworfen.
(12.11.2020)

„JimKnopf“, „Momo“, „Die unendliche Geschichte“ – Bücher, die Generationen und Millionen von Lesern in aller Welt beeindruckt haben. Mit seinen liebenswerten Helden hat Michael Ende einen poetischen Kosmos geschaffen, der Jung und Alt fasziniert und inspiriert.
Der Anfang vom Ende
Michael Endes Mutter Luise Bartholomä führte in Garmisch seit 1925 einen Laden für Spitzen und Edelsteine. Dorthin flüchtete sich an einem regnerischen Tag des Jahres 1928 ein Urlauber – der Maler Edgar Ende. Am 22. Februar 1929 heirateten die beiden, am 12. November 1929 kam Michael in Garmisch zur Welt. Hier verbrachte er seine ersten Lebensjahre und – nach der Übersiedelung der Familie nach München – zwei prägende Kriegsjahre im Rahmen der „Kinderlandverschickung“. Ein halbes Jahrhundert später pflanzte er in Garmisch-Partenkirchen im mittlerweile nach ihm benannten Kurpark eine Linde, die seine Verwurzelung mit dem Heimatort symbolisiert. Michael Ende starb am 25. August 1995 in Stuttgart.
Michael Ende – ein phantastischer Autor
In den 1950er-Jahren besuchte Michael Ende die Schauspielschule in München, nebenher schrieb er für Hörfunk und Theater. Der Durchbruch als Autor gelang ihm 1960 mit „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, erfolgreich verfilmt von der „Augsburger Puppenkiste“. In Italien vollendete Ende den Roman „Momo“ (1973), der ebenso wie „Die unendliche Geschichte“ (1979) internationale Erfolge feierte. Seine Bücher für Kinder und Erwachsene wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben weltweit bisher eine Gesamtauflage von über 25 Millionen erreicht.
Michael-Ende-Kurpark
Mitten im Herzen von Garmisch-Partenkirchen liegt der Michael-Ende-Kurpark. Eine Oase der Ruhe, der Entspannung. Zahlreiche Sitzgruppen, das Garten-Schach, Boccia, der Barfußpfad sowie das Mühlrad laden zum Verweilen ein. Verschiedene phantastische Figuren sowie das Amphitheater säumen den besonderen Park, der an den Sohn des Ortes erinnert.
Im Sommer wird die Stille kurz unterbrochen – täglich wechselnde Live-Konzerte von Klassik bis Big Band-Sound locken vor die Kurparkmuschel. Ansonsten gehört der 35.000 Quadratmeter große Park mit seinen 40.000 Pflanzen ganz der Muße und Entspannung.
„Michael und Edgar Ende“ aus der Sammlung Roman Hocke und Markt Garmisch-Partenkirchen im Kurhaus im Michael-Ende-Kurpark
Die digitale Version (pdf) können Sie in Ausschnitten bei uns einsehen, nach schriftlicher Anfrage an kultur@gapa.de
Für weitere Fragen schreiben Sie gerne an kultur@gapa.de
Relevante Akteure
Phantastische Gesellschaft e. V.
Ava International GmbH
Nachlassverwalter, Dr. Wolf-Dieter von Gronau
| 1839 | Geburt am 7. November in Gießen als Sohn des hessischen Landesrabbiners Dr. Benedikt Levi und seiner Frau Henriette |
| 1852 – 1855 | Lehrzeit bei Hofkapellmeister Vinzenz Lachner in Mannheim |
| 1855 – 1858 | Musikstudium in Leipzig |
| 1858 – 1859 | Aufenthalte in Paris |
| 1859 | Musikdirektor in Saarbrücken |
| 1862 | Musikdirektor in Mannheim |
| 1862 | Kapellmeister der deutschen Oper in Rotterdam; im Sommer erste Begegnung mit Johannes Brahms |
| 1864 | Kapellmeister am Badischen Hoftheater in Karlsruhe |
| 1871 | Abschiedskonzert von Karlsruhe; erste Begegnung mit Richard Wagner im Dezember |
| 1872 | Beginn der 25-jährigen Tätigkeit als Bayerischer Hofkapellmeister in München |
| 1882 | 26. Juli dirigiert er – trotz einiger Widerstände – die Uraufführung des Parsifal |
| 1884 – 1894 | weiterhin als Dirigent und Kulturmanager in München und Bayreuth sehr erfolgreich |
| 1896 | Hochzeit mit Mary Fiedler; Ankauf des Grundstücks „Raßbräu-Sommerkeller“ in Partenkirchen |
| 1898 | Umzug nach Partenkirchen / Haus Riedberg |
| 1896 – 1900 | Übersetzung von Textbüchern einiger Opern Wolfgang Amadé Mozarts, Herausgeber von Johann Wolfgang von Goethes „Gesammelte Erzählungen und Märchen“ |
| 1900 | Tod am 13. Mai in München, Überführung des Leichnams nach Partenkirchen |
| 1901 | Fertigstellung des Mausoleums im Park des Hauses Riedberg (Bildhauer: Adolf von Hildebrand) |
Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde der Markt Partenkirchen mit einem Mal Sammelpunkt herausragender Künstler und Schriftsteller aus dem Münchner Kulturleben. Der Maler Franz von Lenbach, der Bildhauer Adolf von Hildebrand, der Literaturnobelpreisträger Paul Heyse, der Schriftsteller Walther Siegfried und der Dirigent Hermann Levi waren dabei, in Partenkirchen Fuß zu fassen.
Im Mittelpunkt dieser Versammlung künstlerischer, poetischer und musikalischer Größen stand für kurze Zeit Hermann Levi. Er war einer der bedeutendsten Dirigenten des 19. Jahrhunderts. Wie auch andere jüdische Musiker wurde Levi zum engen musikalischen Vertrauten Richard Wagners, obwohl dieser seit den 1870er Jahren verstärkt in antisemitischen Schriften gegen Juden polemisierte. 1882 hob Hermann Levi das letzte große Musikdrama Wagners, Parsifal, in Bayreuth aus der Taufe.
Die damaligen Mitglieder des Gemeinderats Partenkirchen wussten um seine Persönlichkeit und seine Rolle als Wohltäter der kleinen Gemeinde und dankten es ihm 1898 mit der Ehrenbürgerschaft.
Nachdem der Markt Partenkirchen Hermann Levi 1898 die Ehrenbürgerwürde verlieh, folgte zum 25. Todestag die Widmung einer Straße für den einstigen Einwohner und Förderer Partenkirchens. Der Hermann-Levi-Weg führte an Levis Mausoleum, das sich im Park seiner ehemaligen Villa Haus Riedberg befand, vorbei.
Dem antisemitischen Flächenbrand während des Nationalsozialismus fiel 1934/1935 der Hermann-Levi-Weg zum Opfer und wurde nach dem völkisch-antisemitischen Verleger Theodor Fritsch benannt. Dagegen überstand das Mausoleum das NS-Regime weitestgehend unbeschadet. Es wurde lediglich die Grabplatte, welche die Gruft verschloss, verschoben und die Grünflächen verwilderten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verpasste die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen die Gelegenheit, den ursprünglichen Namen der Straße wiederherzustellen und entschied sich für die Karwendelstraße.
Eine weitere unglückliche Entscheidung fällte der Bauausschuss 1957 als das Mausoleum zum Abbruch freigegeben wurde, weil „dieses zum grossen Teil verfallen und von keiner besonderen Bedeutung ist“ und „im jetzigen Zustand eine Gefährdung bedeutet“.
Der Hintergrund dieser Entscheidung war der Wunsch des Grundstückbesitzers Generalkonsul Dr. Lerch das Mausoleum wegen seines maroden Zustands zu beseitigen. Er vermutete, dass die Leiche Levis nicht mehr in der Gruft liegt. Sollte dem nicht so sein, bot der Generalkonsul an, die Leiche Levis in unmittelbarer Nähe in würdiger Form auf seinem Grundstück umzubetten
Vom Mausoleum blieb nur die Grabplatte aus Rotmarmor über der Gruft, die seit 1991 unter Denkmalschutz steht. Die letzte Ruhestätte des Partenkirchner Ehrenbürgers geriet langsam in Vergessenheit und verkam zu einem Lagerplatz.
Ins breite öffentliche Bewusstsein geriet Hermann Levi erst wieder 2012. Im Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen herrschte grundsätzlich der Konsens einen Teil der Hindenburgstraße nach Levi zu benennen. Die geplante Straßenwidmung scheiterte diesmal an einem Bürgerentscheid im Jahre 2013.
Nachdem 2018 die Gruft geöffnet wurde, bestand Gewissheit, dass sich Levis Gebeine an Ort und Stelle befanden. Die geplante Überführung Levis auf den Neuen Israelitischen Friedhof in München wurde wegen Platzmangels 2019 verworfen. Jedoch gelangte der Markt Garmisch-Partenkirchen im gleichen Jahr durch einen Flächentausch zum Eigentum des Grunds mit der Levi-Gruft. Diese Fläche gestaltete Franka Kaßner, die sich beim ausgeschriebenen Künstlerwettbewerb 2020 durchsetzte.
Die 2021 eröffnete Gedenkstätte und der 2023 ergänzte Gedenkweg bilden nun als Ensemble eine würdige letzte Ruhestätte für Hermann Levi sowie einen dauernden Erinnerungsort an den Dirigenten und Komponisten, der sich um Partenkirchen verdient gemacht hat.
Bildinformation: Das Levi-Mausoleum gestaltete der Bildhauer und enge Freund Levis Adolf von Hildebrand.
Bildnachweis: Foto um 1910, aus Heilmeyer, Alexander (Hrsg.): Adolf von Hildebrand, Albert Langen, München 1922.
Copyright: public domain
Download von: https://picryl.com/media/mausoleum-hermann-levi-1839-1900-in-partenkirchen-um-1910-616f95 (abgerufen am 17.01.2024
1. September 2023
10 Uhr – Grabstätte Hermann Levi
(Leitenfeldstraße / Ecke Karwendelstraße, anschließend Riedweg)
Feierliche Eröffnung Hermann Levi Gedenkweg
Eintritt: frei
17.30 Uhr – Grabstätte Hermann Levi
(Leitenfeldstraße / Ecke Karwendelstraße)
Themenführung
„Auf den Spuren Hermann Levis“
Anmeldung: info@gapa-guide.de
Eintritt: frei
18.45 Uhr – Richard-Strauss-Institut, Schnitzschulstraße 19, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Kammerkonzert mit Einführung
„In Gedenken an Hermann Levi“
Tickets: GAP-Ticket
Eintritt: 19 Euro
Veranstalter:
Markt Garmisch-Partenkirchen
GaPa Kultur
„Was lange währt, wird endlich gut.“ Im Hinblick auf das Erinnern an Hermann Levi scheint sich dieses geflügelte Wort zu bewahrheiten: Anlässlich des 120. Todestages des berühmten Dirigenten und Komponisten hatte der Markt Garmisch-Partenkirchen Levi bereits einen Ehrenplatz im Kulturprogramm 2020 eingeräumt. Aber dann kam die Corona-Pandemie und so entschloss man sich, alle 2020 geplanten Projekte, darunter ein Konzert des Bayerischen Staatsorchesters unter Leitung von Kirill Petrenko, jetzt im Jahr 2021 zu realisieren.
Programm – 2. Juli 2021
12 Uhr – Eröffnung Hermann-Levi-Ausstellung, Richard-Strauss-Institut sowie Filmvorstellung „Ein Solitär namens Herjmann Levi“ von Angelika Weber, Anmeldung: rsi@gapa.de
16 Uhr – Themenführung „Auf den Spuren Hermann Levis“, Anmeldung: info@gapa-guide.de, Eintritt frei
18 Uhr – Hermann-Levi-Gedenkkonzert – in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper unter Leitung von Kirill Petrenko, Festsaal Werdenfels
++ 18 Uhr – kostenfreie Übertragung // Hermann-Levi-Gedenkkonzert – in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper unter Leitung von Kirill Petrenko, Michael-Ende-Kurpark, Eintritt frei ++
Einlass ab 17 Uhr, ohne Voranmeldung
Programm – 4. Juli 2021
16 Uhr – Themenführung „Auf den Spuren Hermann Levis“, Anmeldung: info@gapa-guide.de, Eintritt frei,
Umsetzung: Gästeführerverein Garmisch-Partenkirchen e. V.
19 Uhr – Kammerkonzert Septett des Orchestra of the Earth, Festsaal Werdenfels, Tickets unter www.gap-ticket.de
Achtung:
Die Konzert sind leider noch nicht bei GAP-Ticket eingestellt. Wir bitten um Verständnis, dass dies so schnell wie möglich erfolgt. Bitte lassen Sie sich auf die Reservierungsliste setzen.
Für die Themenführung melden Sie sich bei info@gapa-guide.de und die Ausstellung bei rsi@gapa.de an.
Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
HYGIENEVERORDNUNGEN
Bei allen Veranstaltungen gelten die aktuellen Hygieneverordnungen der Bayerischen Landesregierung. Registrierung über Ticketverkauf, Kontaktzettel oder Luca-App
(Stand: 30.06.2021)
Die Münchner Künstlerin Franka Kaßner hat mit ihrem Entwurf, den vom Markt Garmisch-Partenkirchen ausgelobten Gestaltungswettbewerb gewonnen. Die Jury, der neben der vorherigen 1. Bürgermeisterin, Künstlern, Kuratoren und Architekten auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, angehörte, entschied sich am 30. April 2020 für Kaßners Entwurf „Der letzte Gruß“.
„Kaßner schafft ein zeitgenössisches Denkmal, das Ruhe und Andacht ausstrahlt, einen geheimnisvollen Ort der Nähe und Distanz zugleich, einen letzten Gruß Hermann Levis in all seiner Ambilvalenz“, so lautet das abschließende Urteil des Preisgerichtes zum Siegerbeitrag. Im Umfeld der Grabstätte soll außerdem ein Themenweg zu Leben und Werk Hermann Levis entstehen.
Sie haben ab dem 2. September 2020 (Eröffnung 11 Uhr) unter besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen, die Gelegenheit, die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge im Richard-Strauss-Institut zu besichtigen.
Richard-Strauss-Institut
Schnitzschulstr. 19
Garmisch-Partenkirchen
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag (10 – 16 Uhr),
an Feiertagen geschlossen
(Stand 15.10.2020)
Schon 2019 veranstaltete der Markt Garmisch-Partenkirchendie Hermann-Levi-Tage. Vom 8. bis 10. November 2019 wurde der 180. Geburtstag Hermann Levi´s seitens des Leiters des Richard-Strauss-Instuts, Dr. Dominik Šedivý zum Anlass für ein allererstes öffentliches Gedenken an Hermann Levi genommen. Neben zwei größeren Kammerkonzerten gab es ein Symposium sowie die Filmvorführung Ein Solitär namens Hermann Levi von Angelika Weber.
→ Plakat Hermann-Levi-Tage 2019
→ Abendprogramm Kammermusikprogramm 8. November 2019
→ Abendproramm Liederabend 8. Mai 2019
Die Bildhauerin Franka Kaßnerr hat mit ihrem Entwurf, den vom Markt Garmisch-Partenkirchen ausgelobten Gestaltungswettbewerb gewonnen. Die Jury, der neben der vorherigen 1. Bürgermeisterin, Künstlern, Kuratoren und Architekten auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, angehörte, entschied sich am 30. April 2020 für Kaßners Entwurf „Der letzte Gruß“.
„Kaßner schafft ein zeitgenössisches Denkmal, das Ruhe und Andacht ausstrahlt, einen geheimnisvollen Ort der Nähe und Distanz zugleich, einen letzten Gruß Hermann Levis in all seiner Ambilvalenz“, so lautet das abschließende Urteil des Preisgerichtes zum Siegerbeitrag.
Im Umfeld der Grabstätte ist zudem ein Themenweg von Franka Kaßner zu Leben und Werk Hermann Levis entststanden. Entlang des Riedweges sind die verschiedenen Tafeln neben den Bänken integriert.
→ Hier finden Sie die Informationstafeln „Hermann Levi – Themenweg“ im PDF-Format.
→ Hier finden Sie den Wettbewerbsbeitrag (2020) von Franka Kaßner „Der letzte Gruß“ im PDF-Format.
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