Weihnachtsfeier oder Neujahrsfeier der Zwangsarbeiter 1944 in Tiefenort. Im Vordergrund Bildmitte A.Vierling

Alexander Vierling

Alexander Vierling war bis in die Spielsaison 1933/34 Eishockeyspieler beim SC Riessersee. Seinen Vater und seinen Bruder trieb die Angst vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten 1938 in den Selbstmord.

Alexander Vierling selbst wurde zusammen mit ca. 150 anderen Münchner "Mischlingen 1. Grades" im Oktober 1944 von München in das Zwangsarbeitslager der Organisation Todt in Tiefenort/Thüringen deportiert. Dort entstand auch das Bild, auf dem Alex Vierling bei einer

Silversterfeier (Vordergrund, Mitte) zu sehen ist.

In dieser Kali-Bergbauregion sollten die Zwangsarbeiter in den Lagern der Organisation Todt und den Außenlagern des KZ Buchenwald die Rüstungsindustrie zum Schutz vor den alliierten Bombenangriffen unter Tage verlegen.

Alex Vierling hat die Nazizeit überlebt und starb im Jahr 2000 in München.

Quellenangabe für Text: Peter Neumaier, weiterführende Informationen: Neumaier, Peter: „Ich gebe dir Hoffnung nicht auf, dass wir weiterleben werden!“. Von München in das Arbeitslager Tiefenort. Briefe meines Onkels 1937 - 1945, Leipzig 2024.

Bildrechte: Archiv Peter Neumaier

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