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B2 – Tunnel Oberau: Dreitägige Vollsperrung ab 14. April

B2 – Tunnel Oberau: Dreitägige Vollsperrung ab 14. April

AB 14. APRIL DREITÄGIGE VOLLSPERRUNG BEIDER RÖHREN wegen Strömungs- und Brandversuchen

 

Wie mit Pressemitteilungen vom 29. Januar und 16. März 2026 bereits vorangekündigt, werden nun ab DIENSTAG, den 14. April 2026 umfangreiche technische Versuche durchgeführt. Es handelt sich um voraussichtlich dreitägige Strömungs- und Brandversuche, die notwendig sind, um den Tunnel Oberau für den künftigen Betrieb im Gegenverkehr sicher vorzubereiten, die erstellten Sicherheitskonzepte unter realen Bedingungen zu testen sowie die Funktion der Lüftungs- und Sicherheitstechnik im Tunnel Oberau zu überprüfen. Ursprünglich war hierfür eine Woche eingeplant.

Dies löst eine voraussichtlich drei Tage dauernde Vollsperrung des Tunnels Oberau aus, die BEIDE Tunnelröhren rund um die Uhr betrifft, und von Dienstag, den 14. April bis voraussichtlich Donnerstag, den 16. April 2026 dauert.

Die Durchführung der beschriebenen Strömungs- und Brandversuche ist mit Blick auf die Inbetriebnahme des Gegenverkehrskonzepts mit dieser Vollsperrung zwingend erforderlich.

Diese Maßnahme findet in Kalenderwoche 16 statt, die unmittelbar an die bayerischen Osterferien anschließt.

Ziel: 

Im Fokus der Realisierung der Gegenverkehrstauglichkeit steht u. a. die Tatsache, die Gemeinde Oberau künftig bei routinemäßigen Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten substantiell zu entlasten, da in Zukunft bei diesen erforderlichen Maßnahmen die betroffene Tunnelröhre gesperrt und der Verkehr dann im Gegenverkehr durch die freie Tunnelröhre geführt wird.

Ablauf: 

Am Dienstag, den 14. April 2026 werden Strömungsversuche durchgeführt. Dabei wird die Luftströmung im Tunnel gemessen, um die Lüftungsanlage optimal einzustellen. Das unter realistischen Bedingungen zu prüfende Strömungskonzept wurde von einem Schweizer Lüftungsexperten entwickelt.

Am Mittwoch, den 15. April 2026 folgen Brandversuche in der Oströhre des Tunnels. Hierbei werden kontrollierte Tests mit Gasbrennern - teilweise mit Rauch - durchgeführt, um das Zusammenspiel von Brandmeldeanlage, Lüftung und Sicherheitssystemen zu überprüfen. Spezielles Augenmerk wird hierbei auf die sogenannte Rauchschichtung gelegt - siehe Bild 1.

Am Donnerstag, den 16. April 2026 werden die Brandversuche in der Weströhre fortgesetzt (siehe Bild 2). Auch hier stehen die Überprüfung der Detektion von Bränden sowie die Wirksamkeit der Lüftung im Fokus.

Die eingesetzten Verfahren entsprechen den aktuellen technischen Vorgaben und dienen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Durch die Tests wird sichergestellt, dass im Ernstfall Rauch schnell abgeführt wird, die technisch anspruchsvollen Sicherheitsanlagen im Tunnel zuverlässig reagieren und von den verbauten Systemen richtige Entscheidungen in Sekundenschnelle getroffen werden.

Umleitung:

Die Umleitung für beide Fahrtrichtungen erfolgt über den Ort Oberau. Für hier auftretende Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Gewerbetreibende bittet das Staatliche Bauamt Weilheim um Verständnis und bedankt sich für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser wichtigen Sicherheitsmaßnahme.

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