Sie sind hier: Startseite » Olympia-Bobbahn und Rießersee
Anders als bei den Ski- und Eisdisziplinen existierte für den Bobsport bereits eine Rennbahn oberhalb des Rießersees, die 1909 gebaut und ein Jahr später eröffnet wurde.
Für die Olympischen Winterspiele 1936 gestaltete Stanislaus M. Zentzytzki die bestehende Bobbahn vollständig neu. Das spektakuläre Herzstück der 1.525 Meter langen Bobbahn war die sogenannte Bayernkurve, an der sich mehrere – später sogar tödliche – Stürze ereigneten. An der Strecke
entstanden Tribünen und Zweckgebäude in Holzbauweise. Zudem wurden entlang der Bahn Wasserleitungen mit Hydranten und Leitungen für Strom, Telefon, Zeitnahme und die Lautsprecheranlage installiert. Nach den Euro-pameisterschaften 1966 wurde die Olympia-Sportstätte für weitere Rennen geschlossen.
Den Rießersee, vorgesehen für Eisschnelllauf-Wettbewerbe, Eisschießen und einzelne Eishockeyspiele, bauten die Organisatoren zu einer professionellen Eissportstätte aus. Es gab eine Tribüne für 2.000 Zuschauer, schall-dichte Kabinen für die Rundfunksprecher und ein Kampfrichtergebäude.
Auf der Olympia-Bobbahn wurden 1953, 1958 und 1962 die Weltmeisterschaften im Zweier-und Viererbob ausgetragen. Das letzte Mal offiziell im Einsatz war sie bei den Europameisterschaften 1966. Seit 2003 ist die Bahn ein begehbares Bodendenkmal mit Relikten wie der eisernen Fußgängerbrücke, Pumpenwerk und Pumpstationen sowie dem alten Kantinengebäude. Im restaurierten Bobschuppen wurde ein kleines Bob-Museum eingerichtet. Engagierte Ehrenamtliche aus der Bobabteilung des SC Riessersee kümmern sich um den Museumsbetrieb, die Pflege der Bobbahn und die Organisation von Nostalgie-Rennen, bei denen erstmals 2013 wieder historische Bobs auf der ehemaligen Rennstrecke starteten.
Unlike the skiing and ice skating disciplines, bobsleigh already had a dedicated track above Lake Riessersee, which had been built in 1909 and opened one year later. For the 1936 Winter Olympic Games, Stanislaus M. Zentzytzki completely redesigned the existing bobsleigh track. The spectacular centerpiece of the 1,525-meter course was the so-called “Bavarian Curve,” where several serious—later even fatal—accidents occurred.
Grandstands and functional wooden buildings were constructed along the course. In addition, water pipelines with hydrants, as well as power, telephone, timing, and loudspeaker systems, were installed along the track. After the European Championships in 1966, the Olympic sports venue was closed to further races.
Lake Riessersee, designated for speed skating events, ice shooting, and selected ice hockey matches, was developed by the organizers into a professional ice sports venue. Facilities included a grandstand for 2,000 spectators, soundproof booths for radio commentators, and a building for competition officials.
USE AFTER 1945
The Olympic bobsleigh track hosted the World Championships in both two-man and four-man bobsleigh in 1953, 1958, and 1962. Its final official use took place during the European Championships in 1966. Since 2003, the track has been accessible as a protected ground monument, with surviving features such as the iron pedestrian bridge, the pumping plant and pump stations, as well as the former canteen building.
A small bobsleigh museum has been set up in the restored bobsleigh shed. Dedicated volunteers from the bobsleigh section of SC Riessersee take care of the museum, maintain the track, and organize nostalgia races. In 2013, historic bobsleighs returned to the former course for the first time.
Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mapbox. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen