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11.04.2023

Umsetzung 2023 und 2024 – Mehrmonatige Bauarbeiten für Oströhre Farchanter Tunnel

Realisierung 2023 und 2024

Die im Tunnel Farchant nach über 20-jährigem Betrieb und dem nachträglichen Einbau von Querverbindungen zwischen den Röhren in den Jahren 2014 und 2015 sowie kleineren Instandsetzungsarbeiten erforderliche, größere bauliche Sanierung der beiden rund 2,4 km langen Tunnelröhren entlang der Bundesstraße 2 wird zeitlich auf dieses und nächstes Jahr aufgeteilt. Diese umfangreiche Maßnahme geht mit der Teilerneuerung der Betriebstechnik beider Tunnelröhren einher sowie mit der Instandsetzung der Brücke über die Loisach am Nordportal in Fahrtrichtung München.

2023 wird die Oströhre – das ist die Fahrtrichtung München – mit der Loisachbrücke saniert (Dauer: voraussichtlich 14 Wochen). Im Jahr 2024 folgt die Weströhre (Dauer: ebenfalls voraussichtlich 14 Wochen).

17. April 2023: Start der Arbeiten für Oströhre

Die Instandsetzung des Tunnels Farchant beginnt mit der Oströhre. Hierfür wird ab Montag, den 17. April 2023 – somit nach den Osterferien – bis voraussichtlich 21. Juli 2023 die Oströhre in Fahrtrichtung München für den Verkehr voll gesperrt und gleichzeitig die Weströhre in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen im einspurigen Gegenverkehrsbetrieb geführt. Erste Vorarbeiten zur Baustelleneinrichtung beginnen bereits in den beiden Nächten vom 13. auf den 14. April und vom 14. auf den 15. April 2023.

Ziel: Behebung vorhandener Defizite

Der Anlass der Sanierung sind bautechnische und betriebliche Defizite. Diese zeigen sich u. a. in einer mangelhaften Griffigkeit der Fahrbahndecke, einer teilweisen Ablösung der Tunnelwandbeschichtung, veralteter Ausstattung wie z. B. der derzeitigen Tunnelbeleuchtung, die nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Diese Defizite stellen für den weiteren Betrieb des Farchanter Tunnels Einschränkungen in der Verkehrssicherheit dar. Hinzu kommt, dass die bauliche Substanz der Tunnelanlage ohne die geplanten umfangreichen Maßnahmen in 2023 und 2024 weitreichend in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Dies muss vermieden werden.

Auswirkungen auf den Verkehr – Ausweichrouten

Für den Berufsverkehr wird die am Montag, den 17. April 2023 beginnende und voraussichtlich 14 Wochen dauernde Maßnahme mit der Einengung auf einen Fahrstreifen je Fahrtrichtung im Tunnel noch keine größeren Einschränkungen mit sich bringen.

Der Reise- bzw. Freizeitverkehr an den Wochenenden führt bereits aktuell zu Stauungen entlang der B 2 und Blockabfertigungen an den Tunneln Oberau und Farchant, da noch keine durchgängige vierspurige B 2 vom Autobahnende der A 95 bis nach Garmisch-Partenkirchen vorhanden ist.

Um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer in der Bauzeit so gering wie möglich zu halten, wird eine großräumige Verkehrslenkung mittels Hinweistafeln für Alternativrouten vorgesehen. Hierfür kann von Süden und Norden auf die Routen westlich über Füssen, die B 17 und Peiting sowie östlich auf die B 11 (via Kochel) ausgewichen werden.

Zusätzlich bitten die örtlichen Gemeinden und das Staatliche Bauamt Weilheim, bei Stauungen auf den überörtlichen Straßen zu verbleiben, damit Gemeindestraßen nicht überlastet werden und sich die Auswirkungen auf die örtliche Bevölkerung in Grenzen halten.

Ausblick: Weströhre 2024

Wie beschrieben folgt im Jahr 2024 die Weströhre mit einer – aus heutiger Sicht – ähnlichen Sanierungsdauer von voraussichtlich 14 Wochen. Hierzu wird gesondert rechtzeitig informiert.

Sanierungskosten

Die Gesamtkosten für die beschriebene Sanierung des Tunnels Farchant – Oströhre in 2023 und Weströhre in 2024 – belaufen sich auf über 10 Mio. Euro.

 

Neue Projektseite „Tunnel Farchant“

Weitere aktuelle Informationen sind auf der neuen Projektseite des Tunnels Farchant zu finden:

https://www.stbawm.bayern.de/strassenbau/projekte/B17S.ABBD0030.00.html

Diese wird laufend aktualisiert.

Das Staatliche Bauamt Weilheim bittet die Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnergemeinden der Ausweichrouten um ihr Verständnis für entstehende Verkehrseinschränkungen bei der Ausführung dieser dringend erforderlichen Arbeiten.

 

Weiter Auskünfte erteilt:

Herr Kergl, Tel. 0881/990-1600

 

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